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Wirtschaft & Trends

Wirtschaft & Trends

Jan Gengel, Portfoliomanager im Bereich Vermögens­verwaltung, teilt hier seine Meinung mit Ihnen zu aktuellen wirtschaftlichen Trends.

Wirtschaft & Trends 2017

Oktober 2017 | Autor: Jan Gengel

Wachstum ohne Inflation – Fluch und Segen zugleich

 

Weltweit verfestigt sich das Wachstum. Ungeachtet mancherlei Risiken läuft die Konjunktur in nahezu allen großen Regionen der Welt rund. So geht der internationale Währungsfonds nunmehr für dieses und das kommende Jahr von einem Wachstum um die 3,5 Prozent aus. Damit erhöht sich die Dynamik nicht nur im Vergleich zu den vergangenen 5 Jahren, sondern sie liegt auch wieder auf dem langfristigen Durchschnitt. Und dabei wird das Profil der globalen Entwicklung sogar ausgewogener.

Juni 2017 | Autor: Jan Gengel

Ist die Kritik an unseren hohen Leistungsbilanzüberschüssen berechtigt?

 

Bereichert sich Deutschland auf Kosten anderer Staaten? Eine Frage, die im Zuge der aktuellen Globalisierungs­kritik in aller Munde ist und besonders gern populistisch genutzt wird. Besonders aus den USA dringen immer vorwurfsvollere Stimmen zu uns. Häufig wird dabei auf die Bewertung des Euro abgezielt und Deutschland als Währungsmanipulator dargestellt. Aber auch renommierte Institutionen wie der Internationale Währungsfonds oder wichtige Handelspartner prangern den deutschen Exportüberschuss an und versuchen, unsere Politik zu einem Eingreifen zu drängen.

März 2017 | Autor: Jan Gengel

Warum Zinsen auch morgen noch niedrig sein werden

 

Niedrige Zinsen sind allgegenwärtig und aus Sicht eines jeden Sparers ein Ärgernis. Über die Gründe für das nun seit längerem bestehende Phänomen scheiden sich die Geister. Eine ökonomische Theorie, die sich in der Praxis über Jahrzehnte bestätigt hat, ist die, dass Zinsen langfristig überwiegend vom Wachstum bestimmt werden. Trotz der vielen Neuerungen in der Informationstechnik hat sich nichts an dem Trend von Dekade zu Dekade rückläufiger Wachstumsraten in den Industrieländern geändert.

Wirtschaft & Trends 2016

Oktober 2016 | Autor: Jan Gengel

Der vergessene Menschenverstand der Finanzwelt

 

Täglich werden Berichte mit Vorhersagen über künftige Wirtschafts- und Marktentwicklungen veröffentlicht. Im schlimmsten Fall werden die Erwartungen auch noch mit Eintrittswahrscheinlichkeiten versehen und dem Leser so Scheingenauigkeiten vorgegaukelt. Ein schönes Beispiel hierfür ist die Abstimmung Großbritanniens über den Verbleib in der Europäischen Union. Keine Vorhersage hat mit einem Austritt gerechnet. Im Gegenteil wurde mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 75 Prozent der Verbleib erwartet. Es ist anders gekommen. Doch statt hieraus zu lernen, werden munter die nächsten Prognosen vorgenommen.

Juni 2016 | Autor: Jan Gengel

Money for nothing

 

Seit geraumer Zeit gehört es zum guten Ton, die Europäische Zentralbank (EZB) für ihre Maßnahmen zu kritisieren. Zahlreiche führende Vertreter aus Wirtschaft und Finanzen weisen auf die Enteignung der Sparer hin und untermauern ihre Kritik mit erschreckenden Zahlen. Ein sehr emotionales Thema, mit dem schnell die breite Öffentlichkeit erreicht werden kann. Sehen wir doch alle den Effekt der kümmerlichen Zinserträge auf unseren Konten.  

März 2016 | Autor: Jan Gengel

Eine zukunftsentscheidende Chance für Deutschland

 

Ein brisantes Thema, das uns alle bewegt, sind die hohen Flüchtlingsströme. An dieser Stelle möchte ich, losgelöst von der emotionalen Komponente, einen ökonomischen Blick auf die Thematik werfen. Es sollte unstrittig sein, dass wir aus humanitären Aspekten heraus eine hohe Verpflichtung haben zu helfen, und von den aktuellen politischen Debatten möchte ich klar abstrahieren. Die Meinungen über die wirtschaftlichen Auswirkungen sind nicht minder kontrovers und teils auch erschreckend unsachlich. Fragen darüber, ob die zahlreichen Asylsuchenden unser Wirtschaftswachstum bedrohen, uns in eine Rezession stürzen oder gleich unseren gesamten Wohlstand kosten, sind aus meiner Sicht nur schwer nachzuvollziehen. Im Gegenteil sollten wir in diesem Jahr einen Wachstumsschub durch die steigenden Ausgabenprogramme für die Unterbringung der Flüchtlinge bekommen.

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