Portrait der Schauspielerin Lea van Acken

© Johanna Berghorn
Schauspielerin Lea van Acken

MEIN BERLIN mit Lea van Acken

Lea van Acken gilt als eine der vielseitigsten jungen Schauspielerinnen Deutschlands. Wir sprachen mit ihr über Rollen, die sie gern einmal spielen würde, und darüber, wo sie den Sommer in Berlin genießt.

Hand aufs Herz, was macht Ihnen mehr Spaß – Bei einem Kinofilm oder in einer Netflix-Serie mitzuwirken?

Das kann ich gar nicht so genau sagen. Ich habe mit dem Kino angefangen, meine ersten beiden Rollen waren gleich Hauptrollen in Kinofilmen. So bin ich überhaupt erst in die Schauspielwelt hineingekommen. Ich liebe das Kino, als Filmemacherin und als Zuschauerin. Eine Serienrolle ist ebenfalls ein großes Geschenk. Man hat oft die Möglichkeit, eine Figur über längere Zeit, manchmal sogar über Jahre und mehrere Staffeln hinweg zu begleiten und weiterzuentwickeln. In „Dark“ durfte ich zum Beispiel Silja drei Jahre lang spielen. Außerdem eröffnen große Streamingplattformen mit ihren Serienproduktionen auch internationale Türen für alle Beteiligten – das schätze ich sehr. Ich finde: Sowohl Kino als auch Serien haben ihren ganz eigenen Reiz.

Gibt es eine Rolle, die sie gern einmal spielen würden?

So viele, ehrlich gesagt. Wenn ich eine Sache besonders liebe, dann mich zu verwandeln. Ich würde gerne mal einen ikonischen Liebesfilm machen wie „Roman Holiday“ oder „Notting Hill“ – oder ein Drama wie „Black Swan“ oder „Room“. Aber auch bei einem Actionfilm, Psychothriller oder einer dunklen Komödie wie „Triangle of Sadness“ wäre ich unfassbar gern dabei.

Worauf dürfen sich ihre Fans freuen?

Der Film „Wovon sollen wir träumen“, in dem ich eine der weiblichen Hauptrollen spielen durfte, wird voraussichtlich im Herbst in die Kinos kommen.

Der Berliner Sommer ist Vielfalt pur. Wo treffen wir sie – auf Food-Markets, Open-Air-Konzerten, Festivals, in der Natur oder eher beim Bummeln mit Pause im Straßencafé?

Ich liebe wirklich alles hier: vom Sektfrühstück in der Arminiusmarkthalle über Indie-Konzerte von meinen Freunden LIAS, Luke Noa oder Fil Bo Riva bis hin zu gemütlichen Kaffeetreffen im Helmholtzkiez. Auch wenn es warm ist – ich gehe trotzdem gern ins Kino. Besonders liebe ich das Delphi am Ku’damm. Und wenn die Sonne scheint, tanze ich im Sisyphos oder im Heideglühen. Ein Besuch auf einem der vielen Flohmärkte gehört für mich genauso dazu. Und natürlich Ausflüge zu den Brandenburger Badeseen.

Foto: © Johanna Berghorn
Datum: Juli 2025

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